de.sign@designmarkt am Potsdamer Platz
de.sign freut sich auf den Designmarkt zu Himmelfahrt am Potsdamer Platz. "Der Design - Kunst- und Antikmarkt findet 2012 wieder direkt am Potsdamer Platz statt. Künstler, Kunst- und Antikhändler und vor allem Anbieter von Design und jungem Secondhand sind dazu eingeladen, sich und Ihre Waren für vier Tage lang im Ostzentrum der Stadt zu präsentieren. Entgegen der doch recht eintönigen Konsumwelt der allerorts neu geschaffenen Carees, Centren und Foren fokusiert der 1x im Jahr stattfindende Spezialevent das eigentliche Berlin und seine Stärken: Kunst, Design, Improvisation, Secondhand und Antikes. Die Design - Kunst & Antiktage möchten abseits der schicken Glas- und Bürowelt allen Berlinern und ihren am Christi Himmelfahrtswochenende zahlreichen touristsichen Gästen ein kleines aber sehr lebendiges Stück Berlin vermitteln." homepage oldthingde.sign - blog
TrendMafia läd zum Osterwochenende wieder in die Karl-Marx Buchhandlung zum Stöbern & Shoppen ein.
de.sign & EmmaHandmade haben sich für euch zusammengetan & bieten euch eine SelfSewing Station an. Hier könnt ihr ein kleines Geschenk noch schnell selbst nähen. Handytaschen, Ohrringe & Buttons..... oder eben was euch einfällt. Rohlinge & Material für verschiedene Sachen liegt bereit, z.B. für Handytaschen könnt ihr aus bereits zugeschnittene Rohlingen aussuchen oder aus vorhandenem Stoff das passende aussuchen und selbst nach euren Handymaßen ausschneiden. Maschinen & Werkzeug sind auch schon organisiert & warten auf ihren Einsatz.
Natürlich gibt es de.sign & EmmaHandmade Sachen auch zu kaufen!!! Und wie immer gibt es keine Ausreden für Nichterscheinen!!!
Wir freuen uns sehr auf ein tolles Osterwochenende mit euch allen.
Bringt zum TrandMafia DesignMarkt am 3. & 4. März eure alten Klamotten mit und tauscht sie bei mir an meinem Stand (Nr.41) mit anderen SecondHandKlamotten. Die Tauschsachen sind extra markiert bzw. werden seperat präsentiert. Die Teile sollten sauber & noch in Ordnung sein, nach der Devise deine Freundin / bester Kumpel würde es sich von Dir noch ausleihen wollen. Auch Accessoires können gerne mitgebracht werden. Der SWAP kostet nix & macht Spass.
Außerdem gibt es de.sign zu kaufen als Taschen, Shirts und vieles, vieles mehr.
Erwartungen: übertroffen!
Schon vor 20Uhr hatten Cecilia und ich alle Hände voll zu tun um räuberische Attaken auf unser mitgerachtes Material zu verhindern.;)
Während neben uns ein Bastelworkshop für kleine Prinzessinnen und Prinzen schon in vollem Gange war, starteten wir etwas später...dafür aber sehr erfolgreich den FashionReloaded Workshop.
Unterstützt von der tollen Mika, die kurz vorher noch schnell aus einem Oberhemd eine Hose "reloadete", waren wir non-stop dabei euch bei euren kleinen Projekten zu helfen. Wahnsinn wie oft ein Stoffmuster wieder aufauchte, ob als Handytasche, Laptophülle oder Umhängetasche. Wagemutige von euch machten sich auch an knifflige Teile und schneiderten sich Shirts, Kleider und Röcke.
So viel Phantasie, Power und Elan. Ein großes DANKE an alle die dabei gewesen sind.
Die Bilder gibt es hier: FashionReloaded Januar 2012
P.S.: Wer sich auf den Fotos wiedererkennt kann sich auch melden: es gibt eine klitze kleine Überraschung. ;)
Ein kleiner, gemütlicher Laden voller Vintage und SecondHand-Klamotten + viele Tauschwillige mit vollen Rucksäcken, Taschen, Tüten & Beuteln, Mukke, Fashionistas und einen regnerischen Sonntagnachmittag... mehr braucht es zum Kleidertauschen nicht.
Die bereitgestellten Kleiderständer füllten sich also ziemlich schnell mit den unterschiedlichsten Klamotten, die natürlich genauso schnell von anderen begutachtet und bei Gefallen eingepackt oder auch sofort anprobiert wurden. Fachmännische Beratung von den MitTauschenden inklusive. Vor dem großen Spiegel herrschte reger Andrang.
Um ihrem Namen gerecht zu werden, hatten Veist gebeten bei den Klamotten kleine Zettel anzubringen und dort die Geschichte der Klamotte kurz aufzuschreiben. Kleidergeschichten eben.
Die Teile die ich mir ertauscht habe, hatten auch wirklich so einen Zettel bei sich.
Lustige Geschichten, Erinnerungen oder einfach: "ist mir zu einfach klein." haben dem Klamottentausch eine persönliche Note gegeben. Komisch, wenn man darüber nachdenket, was für eine Vergangenheit das Shirt wohl hatte, das ich heute anhab...oder die Hose, oder....ich hab ja fast nur ge-swapte Klamotten. 1000 Geschichten also....
Ah, zurück zu gestern...Öko-Bier und Cola gab es, aber auch Tee, Wein und auch von einem sozialen Projekt aus der Nachbarschaft gebackene Muffins. Kiezfeeling pur also.
Der nächste Kleidertausch bei Veist kommt ganz bald, haben Sandra & Anna versprochen. Anmeldung über Facebook. Such einfach dazu Veist Kleidergeschichten und informiert euch über die Termine.
Bilder gibts natürlich auch. Hier: Veist Kleidergeschichten Januar 2012
Im Regionalteil der Märkischen Allgemeinen Zeitung ist heute ein Artikel über die Kooperation mit der Gesamtschule Herbert-Tschäpe in Dahlewitz, dem Jugendclub Dahlewitz und de.sign erschienen.
Letzter Tag in Mailand.
2 Shows - 2 Gegensätze.
Chicca Lualdi BeeQueen.
Chicca Lualdi zeigt ihre vom Kubismus und chromatisch von Paul Klees Kunstwerk „Flora auf Sand“ inspirierten Entwürfe.
Ihre minimalistischen Kreationen leben von geraden Schnitten und einem Spiel der Transparenz, deren Wirkung nicht provokant, sondern eher kindlich unschuldig wirkt: transparenter Stoff mit verschieden großen Vierecken, besetzt – als Rock oder Bluse. Beim Laufen bewegt sich der Stoff leicht und verblüfft durch seine „architektonisch“ wirkende Struktur. Oder großflächige Vierecke. Diese verdecken die Brust, während der großzügige Schnitt verhindert, dass das der Stoff eng am Körper liegt und es dadurch aufreizend wirken könnte.
Insgesamt ist die Kollektion sehr architektonisch geprägt. Kleider und Röcke mit einem unterrockähnlichem Plisseeeinsatz vorn, Kleider mit einem latzartigen, gerade geschnittenem Vorderteil und vertikale Muster. Kleine Spitz- und Rundkragen, nur wenig tiefe, spitze Ausschnitte: die Kollektion kommt sehr hochgeschlossen daher und wirkt sehr unterkühlt, fast unnahbar. Dennoch ist die Kollektion sehr feminin, modern und tragbar.
Fazit: Sexy um jeden Preis zu sein ist eindeutig nicht die Sache von Chicca Lualdi BeeQueen.
Und als Abschluß:
Erkan Coruh.
Als Inspiration seiner Ideen für die Kollektion mit dem Titel „NORMS“ gibt der den Film „Picnic at Hanging Rock“ von Peter Weir aus dem Jahr 1975 und seine islamischen Wurzeln an.
Dominierend sind die Farben Weiß & Schwarz, deren Bedeutung von Tod, Geheimnis und Mysterium in der Kollektion eine tragende Rolle spielen werden nur durch grüne & türkise Farbeffekte unterbrochen. Leichte, schwingende Stoffe, zum Teil auch transparent, die Opulenz der Drapierungen oder der mit Perlen bestickten Bustiers und Kleider und das Stoffvolumen geben einem das Gefühl, in eine Welt zwischen Leben und Tod gelangt zu sein.
Geisha-Lippen, in Wellen gelegte, lange schwarze Haare geben dem Styling einen übernatürlichen Touch.
Seine türkische Herkunft, seinen islamischen Glauben bezeugt Coruh mit orientalischen Elementen, etwa tief sitzenden Röcken, die am vorderen Bund spitz nach unten zulaufen und kaftanähnlichen Gewändern. Tranzparente Schleier, durch eine Brille vor das Gesicht gehalten, irritieren im ersten Moment. Ist doch der Schleier das gern genutzte Mittel vieler Anhänger des islamischen Glaubens, Macht über die Frau und ihr Leben zu demonstrieren. Nun, verschleierte Gesichter und ein entblößter Busen schließen sich bei Coruh nicht aus. Als wäre es seine Antwort auf die Frage der Position der Frau im Islam, die gerade in Deutschland heftig diskutiert wird. Hier wird der Schleider nicht zum Werkzeug der Unterdrückung der Frau, sondern soll zur Dekoration des Weiblichen dienen.
Eine außergewöhnliche Kollektion über das Mysterium FRAU.
Bei meinen Streifzügen durch die Stadt habe ich den kleinen Showroom von Luisa Cevese ausgemacht.
Einzigartige Taschen, Portemonnaies und auch Kleidung entstehen aus der künstlerischen Zusammenstellung von Textilien & Plastik. Beide Materialien werden nur "gebraucht" verarbeitet.
"I love waste, working with waste" steht in an dem Schaufenster geschrieben. Ein Zitat der Designerin selbst, die durch ihre langjährige Erfahrung als Textildesignerin, insbesordere durch ihre Recherchearbeit, hat sie einen umfangreichen Einblick in die Herstellung von Textilien gewinnen können. Besonders der imense Umfang des textilen Abfalls, sei es Ausschuss ware, Fehlerware oder einfach Stoffabschnitte die nicht benötigt werden, haben sie zu der Überlegung geführt, diesen effektiv zu nutzen.
Zusammen mit Plastikabfällen jeglicher Art ist es möglich, haltbare und nützliche Gebrauchsgegenstände zu kreieren, deren Design einzigartig ist.
Neugierige können sich auf der englischsprachigen Homepage www.riedizione.com umsehen. Einen Online-Shop gibt es auch.
Wer in Mailand ist und sich den Showroom ansehen möchte: Via San Maurilio 3, Mailand ( Metrostation DUOMO und dann ein kurzer Weg zu Fuß).
Der Dozent der Nuova Accademia di Arti Milano (Naba) präsentierte heute seine Kollektion für die kommende Frühjahr / Sommer Saison.
Schlicht anmutende Silhouetten, feminin aber nicht aufdringlich provozierend. Die Taille wird meist mit einem Schmalen Gürtel zur Geltung gebracht. Durch unzählige gelegte & abgesteppte Falten und Volants schwingt eine Eleganz zwischen kühler Strenge & mediterranem Lebensgefühl der Leichtigkeit und Lebenslust. Volants am Rückenteil oder Kragen, Röcke mit abgesteppten Einsätzen und leichte Stoffe in dezenten Farbennuancen wie beige, türkis, creme. Die Printmuster sind von der Natur inspiriert: Ranken & Blätter allover, besonders hervorgehoben durch die Batikoptik der bedruckten Stoffe.
Eine insgesamt sehr tragbare und elegante Kollektion, in der vor allem das “ kleine Schwarze“ eine Verschnaufpause einlegen kann. Ich hätte nichts dagegen.
Zwei Veranstaltungen die unterschiedlicher nicht sein könnten: auf der einen Seite die Präsentation der Frühjahr/Sommer Kollektion von Costume National, die alles bietet was man von einer Modenschau erwartet, oder auch nicht.
Piazza Duomo, der erste Platz der Stadt. Bekannte und weniger bekannte Gesichter, die sich am Einlaß drängeln, Fotografen, die sich um die besten Plätze streiten und Gäste, die sich über doppelt belegt Sitzplätze zanken.
Dann wird es dunkel, die Musikanlage gibt ihr bestes. In diesem Fall hoffnungslos übersteuert, so daß man vor lauter Ohren-zu-halten kaum ein Foto machen kann.
Ennio Capasa nutzt Petrol, Gelb & rosa Farben, neben dem oblikatorischen schwarz-weiss Mix. Edle Stoffe wie Seite & Leder kombiniert mit urbanen Schnitten: Hoodies mit Eingrifftasche vorn, tief sitzende Hüfthosen, Blazerjacken. Dazwischen wieder urbanes wie Regencapes-ähnliche Kurzmänte. Viel Transparenz und lässige Eleganz.
Auf der anderen Seite, etwas abseits vom Moderummel, So Critical So Fashion.
Ethisch hergestellte Mode & Assessoires, die sich vor der herkömmlich hergestellten in keiner Weise verstecken muss.
Recycelte Fashion auf hohem Niveau von "labo", welche mit größtem schneidertechnischem Wissen aus Secon-Hand-Kleidung und Ausschußware entsteht. Unter www.riciclabo.jimdo.com kann man sich einen Einblick verschaffen.
Besonders begeistert bin ich persönlich von VPC (VicoloPagliaCorta) aus Bologna. Aus Tastaturteilen, Lego und anden kleinen, unscheinbaren Kleinigkeiten entstehen tolle Assessoires. Die Homepage www.vicolopagliacorta.it ist nicht nur zum Bestaunen da, sondern kann auch genutzt werden um zu Bestellen. Einfach eine Mail schreiben. ;)
So Critical So Fashion ist bis Sonntag geöffnet. Neben den Austeller finden Events & Workshops statt.
Meine allererste FashionShow in Mailand - und das OHNE persönliche Einladung:
Während die Stadt im Takt der Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft pulsiert, zeigt Luisa Beccaria in der alt ehrwürdigen Universität von Brera ihre Kollektion für die warmen Tage im kommenden Jahr.
Inspiriert vom mediterranen Leben des Südens präsentiert ihre Mode die Leichtigkeit des Seins in dieser, vor wirtschaftlichen Problemen und Umbrüchen gezeichneten Zeit.
Fließende Stoffe, die durch sehr feminine Schnitte zu einzigartigen Kunstwerken werden dominieren die Kollektion. Die Farben sind sehr zurückhaltend und erinnern an romantische Stunden vergangener Tage, die in der unsere Großmütter jung gewesen sein müssen.
Während andere Designer einen roten Faden in ihrer Kollektion erkennen lassen, wechselt Luisa Beccaria die Stile wild durcheinander. Mal kommt ein Kleid mit Volants am Kragen mit einer darüber liegenden Korsage daher und erinnert so an CanCan-Kleider der Westernzeit.
Plissee der 80er, klare Schnitte der 50er Jahre oder ein an ein Petticoat angelehntes Kleid gehen zusammen mit Schnitten des Empire-Stils. So gewinnt man leicht den Eindruck Luisa Beccaria kann sich nicht entscheiden.
Bei der Wahl der Stoff hingegen beweist sie Durchhaltevermögen: Seide, Spitze, Tüll, Häkelstrick,oder Stoffe die mit Blumenapplikationen dekoriert oder mit großflächigen Blumenmustern bedruckt wurden. So erinnert das alles zusammen wirklich an „die gute alte Zeit“ in der Oma den Opa kennen und lieben lernte. Ausser das Oma sicher nicht solch hohe Absätze getragen haben wird.
Lass die Zeiten ruhig dunkel werden, heute wird einfach mal nicht daran gedacht.

